Du möchtest das Baujahr deiner Fender Japan Gitarre oder deines Basses bestimmen? Japanische Instrumente von Fender genießen unter Musikern weltweit einen exzellenten Ruf. Ob legendäre Fujigen-Fertigung, die Crafted in Japan (CIJ) Ära oder moderne JD-Seriennummern – dieser Guide hilft dir, dein Instrument präzise zu datieren.
Quick-Guide: Fender Japan Epochen auf einen Blick
JV / SQ / E-Serie (1982–1997): Die frühe Fujigen-Ära (Made in Japan). Hochbegehrt bei Sammlern.
CIJ-Labels (1997–2008): "Crafted in Japan" Ära (Tokai & Dyna Gakki Fertigung).
JD-Präfix (ab 2012): Moderne Fender Japan Produktion unter offizieller Fender-Regie.
Wichtiger Hinweis zur Datierung
Fender Japan Seriennummern überschneiden sich teilweise deutlich. Das exakte Baujahr lässt sich am zuverlässigsten durch eine Kombination aus Seriennummer, Modell-Spezifikationen, dem Datum am Halsfuß (oft handschriftlich) und der verbauten Hardware bestimmen.
1. Die goldene Ära: Made in Japan (1982–1997)
Im März 1982 begann die Produktion bei Fujigen Gakki in Japan. Fujigen war bereits durch die Marke "Greco" bekannt und hatte die Kunst der Replikation perfektioniert (insbesondere mit der Super Real Series). Die Zusammenarbeit mit Fender führte zur Gründung einer eigenen japanischen Produktionslinie, die heute für ihre überragende Qualität berühmt ist.
2. Der Wechsel: Crafted in Japan (1997–2008)
Ab 1997 änderte Fender die Kennzeichnung auf "Crafted in Japan" (CIJ). Dieser Schriftzug befindet sich meist über der Seriennummer am Halsfuß. Dies markiert den Übergang der Hauptproduktion von Fujigen zu Tokai und Dyna Gakki.
3. Die Rückkehr zu "Made in Japan" (2007–2011)
2007 war ein Übergangsjahr, in dem Fender Japan wieder zum "Made in Japan" Label zurückkehrte. In den Jahren 2007 und 2008 können daher beide Bezeichnungen (CIJ und MIJ) vorkommen, was oft für Verwirrung sorgt, aber lediglich produktionstechnische Gründe hat.
Besonderheit: Sondermodelle (2010–2011)
Für einige spezifische Artist-Modelle und Serien wurde im Zeitraum 2010–2011 weiterhin das T-Präfix verwendet, darunter der Geddy Lee / Marcus Miller Jazz Bass oder die Pawn Shop Serie.
4. Die moderne Ära: JD-Seriennummern (Ab 2012)
Seit 2012 verwendet Fender Japan ein neues, einheitliches System für die Seriennummern, um eine bessere Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten.
Pro-Tipp: Die ersten zwei Ziffern nach dem "JD" geben bei modernen Modellen direkt Aufschluss über das Jahr (z. B. steht JD12... für das Jahr 2012).
Warum sind Fender Japan Nummern manchmal verwirrend?
Oft finden sich Reissue-Modelle (Wiederauflagen), die alte Seriennummer-Präfixe tragen, um den Vintage-Charakter zu unterstreichen. Zudem gibt es Unterschiede zwischen Modellen für den japanischen Heimmarkt (Domestic) und Export-Modellen. Als Faustregel gilt: Im Zweifel hilft nur der Blick unter das Schlagbrett oder an den Halsfuß.
Fazit & Fender Japan kaufen
Egal ob deine Fender aus der frühen Fujigen-Zeit oder aus der modernen JD-Produktion stammt: Japanische Fender-Instrumente stehen für Kontinuität und Qualität. Während die JV-Serie heute ein teures Sammlerstück ist, bieten auch die CIJ-Modelle der 2000er ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Du bist auf der Suche nach einem erstklassigen MIJ-Modell? Entdecke hier unsere aktuelle Auswahl an Fender Japan Gitarren im Shop!